[edit] fehlende Gewichte werde ich mangels Waage noch nachträglich einfügen. [/edit]

Die BTG ist nun vorbei und es wird Zeit für eine kurze Analyse meiner Ausrüstung. Was hatte ich dabei? Wie wichtig war es? Würde ich es wieder mit nehmen oder daheim lassen?

Zuerst nehmen wir mal alle Taschen ab. Lenkertasche (Rucksack), Rahmentasche, Seatpack, Packbeutel an der Gabel und Oberrohr Tasche. Eine ganz übersichtliche Sammlung bei der ich schon Abstriche machen würde. Doch weiteres im Detail:

Die Lenkertasche : die Idee einen wasserdichten 20L Rucksack an die Aerobars zu hängen kam wohl dadurch das dieser gerade da war. Im Gegensatz zu anderen stylischen Lenker-Taschen. Im Nachhinein empfinde ich ihn als viel zu groß und zu schwer. Evtl würde ich hier auf eine kleinere Version zurückgreifen. Den gerade wenn man langsam in steilem Gelände unterwegs ist, ist es ganz schön von Nachteil wenn man sein Vorderrad nicht sieht – wie auch ich, erst auf den Trails bemerkte. Aber an und für sich hat das System gut funktioniert.

Nun zum Inhalt:

– Tasche selber (20 L Itwit decathlon) 745 g

– Isomatte (z-lite, gekürzt) 320 g

– Daunen Decke ( Sea 2 Submit Ember Eb I) 400 g

– Hängematte (Amazonas traveller Thermo)

Inclusive Ridgeline und 2 Karabiner a 100g. 880 g

– Powerbank 1 (Anker 26800) 510 g

– Ladekabel Uhr (HTC Watch 2) 25 g

– Tasche selber wie gesagt, hat super funktioniert. Würde aber auf eine kleine und leichtere Version wechseln beim nächsten mal. Die 20L benötige ich ja nicht.

– Die Isomatte hat perfekte Dienste geleistet, ultra leicht gute Isolierung. Ob in der Hängematte oder auf einer Bank im Shelter. Das riesige Packmaß stört mich immer wieder aber es gibt einfach kein besseres System. Oder?

– Daunen Decke. Ohne wenn und aber – Perfekt. 10°C Komfort. Hatte bei der kältesten Nacht mit 7 Grad keine Probleme – hält mollig warm. Nur aufstehen fällt schwerer bei kühlen Temperaturen 😉

– Hängematte – alles zu schwer hier wechsel ich doch auf die leichtere amazonas adventure hammok. Die schweren 100 g Karabiner lassen sich sicher auch gegen etwas leichteres tauschen. Auch die Ridgeline kann noch etwas abspecken.

– Powerbank, natürlich viel zu schwer aber ich bin halt lieber mit als ohne Strom unterwegs. Gebraucht wird dieser für Handy (Huawei Mate 20 pro) + Navi (Wahoo Elemnt)

Weiter geht es mit dem Packsack an der rechten Gabel-Halterung.

– Packsack selber

– Tarp (Amazonas adventure Tarp) 380 g

– Ein vollwertiger Schlauch ( Schwalbe)

– Flachmann

– sonstiges

Der Packsack selber hat schon ein kleines Loch was aber nicht weiter schlimm ist. Er muss nicht dicht sein. Wenn das Tarp noch feucht oder nass ist kommt es auch in diesen Sack.

Der Flachmann wäre auf anderen Touren sicher nicht dabei aber auf der BTG ist dieser Pflicht und hat auch den ein oder anderen Abend versüßt. 😁

Der Schlauch wurde nicht gebraucht, eben so wenig wie der zweite Ersatzschlauch der direkt am Rahmen mit Kabelbindern fixiert war. Eventuell würde ich hier mal noch nach leichterem Ersatz schauen. Aber auf jeden Fall würde ich wieder 2 Ersatzschläuche mit nehmen. Nur für den Fall das tubeless mal Probleme macht.

Sonstiges ist meistens etwas zu Essen. In dem Fall eine 500g Tüte Walnüsse zum snacken zwischendurch.

Zwischen durch waren auch mal die Regen Sachen hier mit im Packbeutel.

Weiter geht’s mit der Oberrohr Tasche. Die Tasche hat mir Harald Legner freundlicherweise für die Tour ausgeliehen da ich selber noch kein passendes Model gefunden habe.

– Die Tasche selber

– 2. Powerbank (Ravepower 26500mah) 500g

– Magnesium Tabletten

– Löffel

– Ladegerät/Ladekabel

Die Tasche selber würde ich nicht noch einmal mit nehmen. Die Farbe passt nicht so gut zum Rest, was ja eigentlich schon Grund genug ist. 😉 Aber leider hat sie auch in ihrer Funktion etwas geschwächelt…

Durch die wahrscheinlich einfach zu schwere Powerbank kippte die Tasche gerne mal zur Seite weg. Wodurch ich gelegentlich mit dem Knie angestoßen bin. Die Tasche ist wohl mehr für leichteres gedacht. Mit ein paar Riegeln anstatt der Powerbank hielt sie ganz gut.

Magnesium Tabletten habe ich immer gerne dabei. Ich habe leider regelmäßig mit abendlichen Krämpfen zu kämpfen bei solchen Belastungen wie bei der BTG. – um so verblüffender war das ich nur am ersten Tag welche hatte. Vielleicht hat auch das sofortige dehnen nach dem absteigen am Abend geholfen. Danke an Ingo für den Tipp ✌️

Der Löffel ist selbst geschnitzt und ist auf Touren immer dabei. Immer oben am Gepäck, ideal um vorm Supermarkt mal fix noch einen Jogurt oder ähnliches zu verköstigen.

Die Kabel waren irgendwie alle doppelt im Gepäck und auch viel zu lang, hier werde in noch etwas optimieren. Der Stecker diente zum aufladen der Powerbank. Was unterwegs zwar nicht nötig war. Aber mein Urlaub bestand ja nicht nur aus dem BTG. Im Anschluß habe ich ihn ja täglich genutzt.

Nun geht es weiter mit der Rahmentasche:

– Die Tasche an sich (Blackburn)

– Werkzeug (Ratsche, Bits, Zange, Reifenheber, Pumpe, Flickzeug, Tape, Bremsbeläge, Öl, Kettennieter)

– Ersatzakkus für die Lampe

– Schloss (Faltschloss) 1 kg

– Flasche Autan gegen Mücken/Zecken

Die Tasche an sich ist super, die würde ich auf jeden Fall wieder mit nehmen.

Ebenso würde ich alles an Werkzeug so wieder mit nehmen. Ich selber habe zwar keins gebraucht, konnte aber immerhin anderen Teilnehmern mit dem ein oder anderem aushelfen.

Die 10ml Flasche Öl hat gerade so gereicht. Für längere Touren würde ich mehr mit nehmen, zur Sicherheit. Aber ich denke so 10 Tage kommt man mit hin. (bei täglicher Ketten Pflege)

Ersatzakkus müssen mit, für die Trails braucht man die volle Leuchtkraft der Lampe und das zieht dann schon ganz schön an den Akkus. Während der Tour musste ich auch eine Runde Batterien nachkaufen.

Das Schloß ist einfach zu schwer, ich denke ein leichteres einfacheres Schloß wäre völlig ausreichend für den kurzen Sprint durch den Supermarkt. Hier muss ich mal noch nach Alternativen schauen. Das war halt nur das leichteste was ich Daheim habe.

Das Autan habe ich die ganze Tour eigentlich nicht genutzt. Oder? Vielleicht einmal… Fazit bei Touren dieser Art sicher nicht mehr dabei. Allerdings nach dem Ende der BTG habe ich es im Resturlaub regelmäßig genutzt. Beim gemütlichen zusammen sitzen im Garten ist es ein guter Mücken Schutz.

Weiter geht’s mit dem Seatpack

– Tasche (Blackburn)

– 2 Trikot

– T-Shirt (ohne Ärmel)

– 2 Unterhose

– RegenJacke

– Fahrrad Jacke (Löffler softshell)

– Regenhose (Vaude kurz)

– Beine für zipoff Hose

– Waschzeug (Zahnbürste, Zahnpasta, Rasierer (nur Klinge) Seife)

– Deoroller

– Sitzcreme

– Handtuch (microfaser etwa 30×60 cm)

– Essen (nach Bedarf)

Mit der Arschrakete von Blackburn bin ich sehr zufrieden sie ist perfekt an meine Bedürfnisse angepasst.

Meine Trikot’s sind okay, würde ich wieder nehmen – habe ja auch nur die 2 😂. In der Regel hatte ich eines an und das andere hing zum trocknen auf der Wäscheleine, ehhh… Auf den Aerobars. Das Ärmellose T-Shirt diente als Schlafanzug um nicht in den verschwitzten Trikot’s schlafen zu müssen.

Socken sind übrigens nicht aufgezählt weil ich ja eine Bestandsaufnahme nach der Tour mache. Und ich habe es geschafft, während der Tour, wirklich alle Ersatzsocken beim trocknen zu verlieren und musste dann die letzten 3 Tage mit den Socken leben die ich an hatte.

Pro Tipp: Wenn man im Laden steht und Vorräte auffüllt – denkt man nie an Socken. Immer erst wieder Abends am Lager. Also besser Einkaufszettel schreiben 😂

Die Rasierklinge und das Deo würde ich nicht wieder mit nehmen – unnötig.

Die Seife werde ich bei der nächsten Tour gegen ein Stück Kernseife austauschen. Das erscheint mir praktischer.

Das Handtuch ist etwas knapp bemessen aber ausreichend. Kommt so auf jeden Fall wieder mit. Den Luxus sich abtrocknen zu können wenn man in einem kalten Gebirgsbach duscht möchte ich nicht missen.

Die Sitzcreme habe ich glaube nur 1 oder 2 mal verwendet. An heißen Tagen mit viel Schweiß brauche ich sie. An sonst meistens nicht. Auf Sommertouren kommt sie auf jeden Fall immer mit.

Regen Jacke und Hose haben sich bewährt und sind immer dabei. Die kurze Regenhose ziehe ich direkt an wenn es anfängt zu regnen damit meine Hose trocken bleibt. Obenrum lasse ich mich meistens nassregnen. Die Regenjacke ziehe ich dann an wenn es zu kalt wird.

Meine Radjacke, schwieriges Thema… Leider doch etwas schwer und voluminös. Im Nachhinein hätte ich sie wohl daheim lassen können und lieber ein paar Ärmlinge mit nehmen sollen. Aber an sich fahre ich halt gerne mit der Jacke. Sie hält ein gutes Klima beim Fahren und ohne sie hätte ich in manchen kalten morgen Stunden wohl gefroren. Nun ja, beim der nächsten Sommer Tour wird sie durch Ärmlinge ersetzt.

Die Beine für meine Hose (MC kinley, leichte trekking Hose) hätte ich wohl auch daheim lassen können. Habe sie nur 1 Tag genutzt. Aber bei dem minimum an zusatz Gewicht schaden sie wohl auch nicht. Ich denke die kommen auch weiterhin immer mit bei längeren Strecken.

An sonsten beherbergt die Tasche meistens noch ein paar Vorräte. Ein paar Knacker, süße Teilchen oder irgend ein Nussmix. Je nachdem worauf ich beim letzten Einkauf Lust hatte.

Zum Schluss noch meine kleine Rot-Kreuz Tasche die an der Seite an der Seatpack hängt. Hier finden sich ein paar Medikamente (Ibuprofen und Tabletten gegen Magenkrämpfe, die ich bekomme wenn ich die Ibuprofen nehme 🙄) 2 Kompressen, etwas Pflaster, eine Rettungsdecke, 4 Einmalhandschuhe ein Lappen und etwas Klopapier. Im Anschluß an die Tour würde ich sagen der Lappen kommt raus – wurde nicht gebraucht. Dafür kommen noch Tabletten gegen Durchfall dazu. Die hätte ich brauchen können. 🤔

Zu den einzeln aufgelistet Sachen kommt noch ein kleiner Rucksack von Camelback der lag meistens zusammegeknüllt irgendwo mit drin. Habe ich nur einen Abend genutz um etwas mehr Vorräte zu transportieren… Der kommt nicht wieder mit für so einen Notfall Rucksack ist er noch zu schwer, hier werde ich mal noch ein leichteres Model suchen. Das kommt dann aber auf jeden Fall mit wenn die lenkertasche noch verkleinert wird.

In meinen Hosentasche war noch etwas Kleinkram wie mein Plan mit den kommenden Versorgungsstellen, ein Päckchen feuchtes Toilettenpapier, Papiertücher, Zettel, Stift. Geldbeutel, Handy

2 Trink Flaschen habe ich noch am Lenker hängen. In den Getränkehaltern vom Decathlon.

Und eine 1 Liter Flasche an der linken Gabel Halterung.

Lost & Found

2 Paar Socken und eine Unterhose habe ich beim trocknen unterwegs verloren.

An Tag 3 habe ich bei einer langen und holprigen Singeltrail Abfahrt meine trink Flasche am unterrohr verloren. Was ich auch erst unten im Tal bemerkt habe.

Mein geliebtes Merino Schlauchtuch habe ich auch irgendwo in Brandenburg dem Sand überlassen ohne es zu merken.

Meine Überschuhe hängen wohl heute noch zum trocknen im Wald bei Möllenhagen (Mecklenburg-Vorpommern)

Ein Rücklicht habe ich gefunden, welches ich Ingo einen Tag später wieder geben könnte.

Und natürlich Daniel seinen Flachmann. Er hat ihn auf einer holprigen Abfahrt verloren. Mal gut das meine Adleraugen den blinkenden Schatz gesehen haben. 2 Tage später schaffe ich es ihn ein zu holen und ihm seine Notfall Ration zu übergeben.

Ich denke nun sollte alles aufgelistet sein was ich dabei hatte.

Was ich vermisst habe war eine kleine und leichte Kopflampe zum abendlichen Lagerherrichten. Da muss ich mir mal noch ein Model empfehlen lassen.

Ansonsten hat soweit alles gut funktioniert! Weitere Details kommen dann noch in der Tour-Beschreibung.